SPD-Kanzlerkandidat
Steinbrück für Frauenquote in Spitzenpositionen

Der designierte SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat sich für eine Frauenquote ausgesprochen. Da die Wirtschaft freiwillig nicht ausreichend Frauen einstelle, sei er mittlerweile für eine gesetzliche Regelung.

BerlinSteinbrück befürwortet eine Frauenquote von 40 Prozent in den Spitzenpositionen der Wirtschaft. Sie müsse für Vorstände und Aufsichtsräte gelten, sagte er der Berliner Tagezeitung „taz“. Allerdings solle man den großen Unternehmen dafür fünf Jahre Zeit lassen lassen.

„Vor einigen Jahren habe ich es für möglich gehalten, dass die Wirtschaft dies freiwillig bewerkstelligt. Inzwischen stelle ich fest: Sie tut es nicht“, fügte Steinbrück hinzu. Deshalb sei er jetzt für eine gesetzliche Regelung. Er stellte sich weiter hinter eine Initiative mit dem Ziel, bis 2017 mindestens 30 Prozent der Führungspositionen in den Redaktionen von Medienunternehmen mit Frauen zu besetzen.

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