4,3 Millionen Menschen leben in dem ostdeutschen Bundesland
Sachsen - Im Zentrum der Europäischen Union

Mit Dresden, Leipzig und Chemnitz haben sich in Sachsen wieder große Industriezentren entwickelt. Dennoch gibt es große strukturschwache Regionen. Die Arbeitslosenquote liegt noch fast sieben Prozent über dem Bundesdurchschnitt.

HB DRESDEN. Sachsen ist mit der EU-Osterweiterung in die Mitte der Europäischen Union gerückt. Der Freistaat grenzt an die Bundesländer Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Bayern sowie an Tschechien und Polen. Derzeit leben in Sachsen rund 4,3 Millionen Menschen. In der Lausitz gehört dazu die sorbische Minderheit, die ihre eigene Sprache und Kultur pflegt. Deren Zahl wird auf etwa 60 000 geschätzt. Mit Leipzig kann Sachsen auf die zweitgrößte Metropole im Osten verweisen.

Wie die anderen Ost-Länder hat Sachsen mit hoher Arbeitslosigkeit und Abwanderung zu kämpfen. Im Juli betrug die Arbeitslosenquote 17,9 Prozent, während sie im Bundesdurchschnitt bei 10,5 Prozent lag. Dresden, Leipzig und Chemnitz haben sich wieder zu Industriezentren mit „Leuchttürmen“ wie Halbleitertechnik, Autoproduktion und Maschinenbau entwickelt. Dagegen gehören die Lausitz, das Leipziger Land, das Erzgebirge und das Vogtland zu den strukturschwachen Regionen. Dennoch hat Sachsen nach einer Studie der „Initiative Soziale Marktwirtschaft“ und der „Wirtschaftswoche“ im Bundesvergleich in den vergangenen drei Jahren die größten wirtschaftlichen Fortschritte gemacht.

Das dramatischste Ereignis seit Wiedergründung des Freistaates nach der Wende war das Jahrhunderthochwasser im August 2002. 21 Menschen starben in reißenden Fluten von Bächen und Flüssen. Der Schaden wurde auf wenigsten 8,7 Milliarden Euro geschätzt. Noch ist der Wiederaufbau nicht völlig abgeschlossen.

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