Ablösung Mehdorns offenbar wegen fehlender Alternativen verworfen
Schröder redet Bahn-Lage schön

Der Bundeskanzler hat Vorstandschef Mehdorn demonstrativ den Rücken gestärkt - obwohl er es offenbar persönlich war, der den Börsengang der Bahn vor der Bundestagswahl 2006 ausgebremst hat. Letzteren erwartet Schröder nun bis 2008. Fachpolitiker schießen dagegen immer schärfer gegen den Bahn-Boss und fordern seinen Rücktritt.

HB BERLIN. Schröder verteidigte am Donnerstag in Berlin die verschobene Privatisierung: „Das wird helfen, dass der Börsengang der Bahn, den ich in einem zeitlichen Korridor von 2006 bis 2008 erwarte, ein voller Erfolg wird.“ Die Nachhaltigkeit der Erholung sei dabei viel wichtiger als das Datum. Das Unternehmen sei unter Mehdorn auf einem guten Gleis. Fachpolitiker aus Regierung und Opposition waren zuvor von Mehdorn abgerückt oder hatten seinen Rücktritt gefordert. Mehdorn hatte einen Börsengang bis 2006 forciert. Auch die Gewerkschaft der Lokführer (GDL) verlangte Mehdorns Ablösung. Die Grünen und Verbraucherverbände forderten zudem einen Strategiewechsel im Unternehmen und die Rücknahme der angekündigten...

 
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