Änderungen im Erneuerbare-Energien-Gesetz
Der Bürgerwind-Trick

PremiumDie EEG-Reform sollte Bürgerenergiegesellschaften die Teilnahme an Ausschreibungsverfahren erleichtern. Das nutzten professionelle Projektentwickler aus. Nun wurde das Gesetz noch mal angepasst. Doch Unsicherheiten bleiben.

BerlinEs ist nicht an der Tagesordnung, dass der Gesetzgeber innerhalb weniger Wochen auf offenkundige Fehlentwicklungen reagiert. Bei der Korrektur der Ausschreibungsbedingungen für Windenergieanlagen an Land im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist jedoch genau das geschehen. Damit ist das Problem allerdings noch nicht endgültig vom Tisch.

Der Gesetzgeber hatte es gut gemeint mit den Bürgerenergiegesellschaften im neuen EEG: Damit diese bei der Umstellung auf das Ausschreibungsverfahren nicht durch den Rost fallen, wurden ihnen erleichterte Teilnahmebedingungen zugestanden. Sie dürfen Projekte ins Auktionsverfahren einbringen, für die sie noch gar keine immissionsschutzrechtliche Genehmigung nachweisen können. Außerdem bekommen sie eine längere Realisierungsfrist für ihre Windpark-Projekte eingeräumt.

 
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