Ärzte attackieren Pharmakonzerne
Medikamente immer teurer – Industrie am Pranger

100 Euro Produktions-, aber 43.500 Euro Therapiekosten: Bei den Preisen neuer Medikamente geht es allein um den Profit, kritisieren Ärzte. Die Preispolitik könnte das Gesundheitssystem bald unfinanzierbar machen.

Berlin„Mein Essen zahl ich selbst“. Oder abgekürzt: „Mezis“. Unter diesem Motto hat sich bereits 2006 eine Initiative von Ärzten zusammen gefunden, die nicht mehr mitmachen wollte bei der traditionellen Kooperation zwischen Ärzteschaft und der Pharmaindustrie. Die Hersteller von Medikamenten sind nämlich nicht nur oft die wichtigste Quelle für Informationen über die Wirkweise neuer und alter Medikamente und die Therapie von Krankheiten. Sie sponsern auch seit jeher große Teile der beruflichen Weiterbildung der Mediziner, die heute allerdings bereits deutlich seltener an lukrativen Orten wie Bozen oder Davos stattfindet. Ziel der Initiative Mezis ist es daher, Mediziner so weit wie möglich...

 
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