Altkanzler Gerhard Schröder und die Rosneft-Offerte
Vom Zugpferd zum Problemfall für die SPD

PremiumDer Wahlsieger von einst sollte die SPD beflügeln. Doch durch die Jobofferte von Rosneft wird der Ex-Kanzler nun zur Belastung: Die ohnehin schon umstrittene Russland-Nähe des 73-Jährigen kommt für die SPD ungünstig.

BerlinDas Haar recht lang gewellt und wie immer im schicken Anzug war Gerhard Schröder vor die SPD-Delegierten getreten und hatte gezeigt, dass er es noch draufhat: mobilisieren, Hoffnung machen, kämpfen. „Wir können stärkste Partei werden“, rief er Ende Juni mit seiner typischen robusten Stimmlage – und die Genossen klatschten begeistert Beifall. Am Ende umarmten sich Schröder und SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz. Es schien, als habe sich der Ex-Kanzler, der mit seiner Agenda 2010 die SPD vor Jahren in eine andauernde Identitätskrise warf, mit seiner Partei ausgesöhnt. Mehr noch, es sah so aus, als könne Schröder im Wahlkampf zum...

 
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