Amnestie endet Ende März
Amnestie bringt Eichel im Februar fast nichts

Die Steueramnestie hat dem Fiskus im Februar nach „Handelsblatt“-Informationen lediglich ein Zehntel der Januar- Einnahmen beschert. Dem Bericht zufolge nahmen die Finanzämter gut 20 Millionen Euro ein - nach rund 206 Millionen Euro im Januar.

DÜSSELDORF. Die Steueramnestie hat dem Fiskus im Februar Einnahmen von lediglich „gut 20 Millionen Euro“ beschert. Dies erfuhr das Handelsblatt aus dem Bundesfinanzministerium. Der Februar war damit der schwächste Monat seit Beginn der Amnestie am 1. Januar vergangenen Jahres. Insgesamt hat die „Brücke zur Steuerehrlichkeit“ damit bisher gut 1,1 Mrd. Euro eingebracht. Die Amnestie endet Ende März.

Der Kölner Steueranwalt Rolf Schwedhelm von der Kanzlei Streck Mack Schwedhelm zeigte sich jedoch optimistisch, dass der Fiskus im März noch einmal mit einem Einnahmeschub rechnen könne. „In der vergangenen Woche hätte ich noch gesagt, das war es. In den letzten Tagen ist allerdings eine ganze Reihe neuer Mandanten dazugekommen“, sagte Schwedhelm dem Handelsblatt. „Wir sind darauf eingestellt, bis Toresschluss zu arbeiten.“ Notfalls müsse zum Ende des Monats geschätzt werden.

Wer bis Ende März eine strafbefreiende Erklärung bei seinem Finanzamt abgibt, muss 35 Prozent Steuern auf die hinterzogenen Einnahmen zahlen. Dabei werden je nach Steuerart zusätzliche Abschläge gewährt.

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