Anklage
Schreiber-Prozess soll im Januar beginnen

Der frühere Waffenlobbyist Karlheinz Schreiber muss sich ab Anfang kommenden Jahres vor Gericht verantworten. Bis dahin bleibt der 75-Jährige, der als Schlüsselfigur der CDU-Parteispendenaffäre gilt, weiter in Haft – wegen Fluchtgefahr.

HB AUGSBURG. Der Prozessbeginn ist für den 18. Januar vor dem Landgericht Augsburg vorgesehen, wie Gerichtssprecher Karl-Heinz Haeusler am Dienstag sagte. Zudem sei gegen Schreiber ein neuer Haftbefehl eröffnet worden. Darin seien die Vorwürfe der Bestechung und Beihilfe zur Untreue nicht mehr enthalten. Ein dringender Tatverdacht bestehe aber weiterhin beim Vorwurf der Steuerhinterziehung.

Die bereits im August 2000 vom Landgericht zugelassene Anklage der Staatsanwaltschaft Augsburg bleibe aber bestehen, sagte Haeusler. Sie lautet auf Steuerhinterziehung, Bestechung, Beihilfe zur Untreue und zum Betrug. Schreiber wurde Anfang August aus Kanada ausgeliefert und sitzt seitdem in Augsburg im Gefängnis. Er soll seit Mitte der...

 
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