Antrag auf Laufzeitverlängerung
AKW Brunsbüttel soll bis 2011 Strom liefern

Die Energiekonzerne Vattenfall und Eon wollen ihr Atomkraftwerk Brunsbüttel in Schleswig-Holstein bis 2011 und damit zweieinhalb Jahre länger als bislang vorgesehen betreiben. Damit haben alle vier großen Stromkonzerne in Deutschland nach dem Kompromiss zum Atomausstieg einen Antrag auf längere Laufzeit einer ihrer Meiler gestellt.

HB BERLIN. Wie Vattenfall am Dienstag in Berlin mitteilte, sollen dazu 15 Milliarden Kilowattstunden Reststrom aus der neun Jahre jüngeren RWE-Anlage Mülheim-Kärlich übertragen werden. Das Kraftwerk in Rheinland-Pfalz hat nach einem Probebetrieb zwischen 1986 und 1988 bis heute keine kommerzielle Produktion aufgenommen. Es gehört dem RWE-Konzern. Vattenfall will RWE für die Restrommenge bezahlen. Über den Preis haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart. Das Atomkraftwerk Brunsbüttel ist seit 1977 im Betrieb. Der Antrag für die Übertragung ist nach Angaben von Vattenfall Europe beim Bundesumweltministerium eingereicht worden.

Vattenfall-Europe-Chef Klaus Rauscher sagte, ein längerer Betrieb von Brunsbüttel sei auch ein Beitrag zum Klimaschutz. „Die...

 
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