April-Werte
Steuereinnahmen steigen um 5,8 Prozent

Gefüllte Kassen: Bund und Länder fahren deutlich mehr Steuergelder ein als im vergangenen Jahr - auch im April stiegen die Zahlen. Experten erwarten eine Fortsetzung des Trends, allerdings mit weniger Deutlichkeit.
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BerlinDie gute Konjunktur hat die Steuereinnahmen von Bund und Ländern auch im April nach oben getrieben. Insgesamt nahm der Fiskus gut 49 Milliarden Euro ein, wie das Bundesfinanzministerium mitteilt. Das waren 5,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Von Januar bis April zusammen gab es sogar ein Plus von 6,5 Prozent auf mehr als 214 Milliarden Euro.

Mehr Geld in die Staatskassen spülten im April vor allem die Körperschaftsteuer, deren Aufkommen allein um etwa 900 Millionen zulegte. Auch bei den Lohn- und Umsatzsteuern gab es jeweils eine deutliche Zunahme. Darin spiegelt sich die weiter gute Konjunktur mit Rekordbeschäftigung wider, die den privaten Konsum und die Gewinne der Unternehmen beflügelt.

"Die günstigen makroökonomischen Rahmenbedingungen, wie sich aufhellende Absatzperspektiven im In- und Ausland, niedrige Zinsen sowie nach wie vor moderate Preise für Energiegüter, lassen eine Fortsetzung des gesamtwirtschaftlichen Aufschwungs im weiteren Jahresverlauf erwarten", teilte das Ministerium mit. Allerdings dürfte die Dynamik weniger stark sein als zu Jahresbeginn.

Das Bruttoinlandsprodukt war im ersten Quartal mit 0,6 Prozent so deutlich gestiegen wie seit einem Jahr nicht mehr. Dazu trugen sowohl die Exporte als auch Konsum und Investitionen bei.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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