Arbeit 4.0
Wie flexibel wird es?

PremiumJobs von neun bis fünf sind für viele Arbeitnehmer längst von gestern. Doch Unternehmen wollen noch anpassungsfähigere Modelle. Die Gewerkschaften warnen vor Ausbeutung.

BerlinAnnelie Buntenbach findet deutliche Worte: „Die Arbeitgeber vergiften die Debatte um Arbeiten 4.0 völlig unnötig.“ Die Gewerkschafterin, die Mitglied des Bundesvorstands des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) ist, stellt sich damit Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer entgegen: Kramer hatte flexiblere Arbeitszeiten für das Zeitalter des Digitalen gefordert.

Er will von der täglichen Obergrenze zu einer wöchentlichen Höchstarbeitszeit von 48 Stunden kommen – ganz gemäß der neuen EU-Arbeitszeitrichtlinie. Das deutsche Arbeitszeitgesetz legt die tägliche Höchstarbeitszeit bisher auf acht Stunden fest. In Ausnahmefällen allerdings dürfen es auch mal bis zu zehn Stunden sein – wenn innerhalb von sechs Monaten die durchschnittliche Tagesarbeitszeit nicht über acht Stunden liegt.

 
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