Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt
„Mindestlohn-Pläne gehören in den Schredder“

Nach der Serie von Landtagswahlen wächst in der Wirtschaft die Sorge, dass die Politik weiter nach links driftet: Die CDU umwirbt die Grünen, die SPD öffnet sich für die Linkspartei. Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt sprach mit dem Handelsblatt über neue politische Optionen und fand deutliche Worte für seine Erwartungen an die Kanzlerin.

Handelsblatt: Nach den Landtagswahlen öffnen sich CDU und SPD für politische Partner, die jeweils links von ihnen stehen. Was bedeutet das aus Sicht der Wirtschaft?

Dieter Hundt: Es hilft nicht, über Wahlergebnisse zu lamentieren. Aufgabe der Parteien ist es, den Wählerwillen in verlässliche praktische Politik umzusetzen. Wir brauchen stabile Regierungen unter der Führung der jeweils stärksten Partei. Dabei kommt es darauf an, die Rahmenbedingungen für Wachstum und Beschäftigung weiter zu verbessern. Das gilt für den Ausbau der Infrastruktur ebenso wie bei der Energieversorgung, der Abgabenbelastung oder das Arbeitsrecht. Dies ist für mich der Maßstab für alte und neue Koalitionen.

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