Arzneireform
Gesundheitsminister Gröhe enttäuscht die Pharmaindustrie

PremiumDie Arzneireform von Gesundheitsminister Hermann Gröhe düpiert die Kassen und die Industrie. Sie kritisieren die „staatlich angeordnete Planwirtschaft“. Es sollen immerhin zwei Milliarden Euro eingespart werden.

BerlinFast zwei Jahre haben Vertreter der Pharmaindustrie und der Ministerien für Gesundheit, Wirtschaft und Forschung verhandelt. Ziel dieses Pharmadialogs war es, die 2010 eingeführten Verhandlungen über die Preise neu eingeführter Medikamente zwischen GKV-Spitzenverband und Herstellern so neu zu justieren, dass Innovationen nicht unnötig ausgebremst werden und gleichwohl die Arzneimittelausgaben nicht durch die Decke schießen.

Seit Montag liegt dem Handelsblatt der Gesetzentwurf zur Umsetzung vor. Glücklich macht er weder Pharmaindustrie noch Kassen. Das beginnt bei der Entscheidung von Gesundheitsminister Hermann Gröhe, den seit 2009 geltenden Preisstopp bis 2022 zu verlängern. Einsparungen von 1,5 bis zwei Milliarden Euro erhofft sich der...

 
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