Atommüll
Neubeginn bei der Endlagersuche

Bei der Suche nach einem Atommüll-Endlager haben sich Bund und Länder auf die Prüfung von Alternativen zum Salzstock Gorleben geeinigt. Dabei soll es laut Umweltminister Röttgen (CDU) „kein Tabu“ geben.

BerlinTrotz des geplanten Neustarts bei der Suche nach einem Endlager für hochradioaktiven Atommüll wird der Salzstock im niedersächsischen Gorleben weiter erkundet. Es gehe darum, das Verfahren zu öffnen unter Einschluss der Weitererkundung von Gorleben, betonte Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) in Berlin.

Bund und Länder hatten zuvor vereinbart, Alternativen zum seit 35 Jahren einzigen möglichen Endlagerstandort Gorleben bundesweit zu suchen. Röttgen betonte: „Es muss klar sein, dass über keinen Standort und auch nicht über Gorleben entschieden wird, wenn es nicht zuvor einen Vergleich mit einem anderen Standort gegeben hat.“

Eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe soll bis zum Sommer 2012 ein Endlagersuchgesetz erarbeiten. Baden-Württembergs...

 
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