Auch andere Institutionen gefordert
DIHK: Politiker sollen ausbilden

Nach der Kritik an Unternehmen, sie würden zu wenig ausbilden, hat DIHK-Chef Braun die Politiker aufgefordert, mit gutem Beispiel voran zu gehen. Jeder Abgeordnete solle einen Auszubildenden aufnehmen, sagte er.

HB BERLIN. Nach dem geschlossenen Ausbildungspakt zwischen Bundesregierung und Industrie fordern die Unternehmer nun von den Politikern Ausbildungsplätze. Der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Ludwig Georg Braun, sagte der «Bild am Sonntag»: «Auch Bundestags- und Landtagsabgeordnete sind aufgefordert, mit gutem Beispiel voranzugehen und zumindest einem Jugendlichen in ihren Büros eine Lehrstelle oder Einstiegsqualifikation anzubieten. Das wären allein im Bundestag weitere 602 Stellen.»

«Hier handelt es sich um eine nationale Aufgabe», appellierte Braun auch an andere Institutionen, sich der Ausbildung junger Menschen zu stellen. «Auch Kommunen, Kirchen, Gewerkschaften, Schulen und Eltern sind gefragt.»

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