"Auch Kultur der Zuwanderer achten"
Spiegel kritisiert «Leitkultur»-Debatte

Der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Spiegel, hat die Diskussion um eine «deutsche Leitkultur» kritisiert. Von Zuwanderern sei nicht zu erwarten, dass sie die eigene Kultur völlig ablegten, sagte er.

HB BERLIN. Paul Spiegel, Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, hat sich gegen eine Unterwerfung von Zuwanderern unter eine «deutsche Leitkultur» ausgesprochen. In den ARD-Tagesthemen sagte Spiegel, man könne von keinem Menschen, der nach Deutschland komme, erwarten, dass es seine Kultur «vollkommen aufgibt».

In Deutschland müsse auch die Kultur der Zuwanderer geachtet werden, sagte Spiegel. Er betonte jedoch, die Anerkennung der deutschen Sprache und des Grundgesetzes müsse für die Zugewanderten selbstverständlich sein.

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