Aufnahme von Flüchtlingen
Den Kommunen bleibt der Schwarze Peter

PremiumDie Städte und Landkreise müssen nicht nur kurzfristig Notunterkünfte bereitstellen, sondern auch die Kosten für die Unterbringung von Geflüchteten vorfinanzieren. Die kleinste staatliche Ebene leidet unter dem Chaos.

BerlinLeuchtet auf den Telefondisplays in nordrhein-westfälischen Rathäusern in diesen Tagen die Vorwahl 02932 auf, verheißt das meist nichts Gutes: Meist kostet dieser Anruf die Gemeinden viel Geld. Am anderen Ende der Leitung ist dann ein Mitarbeiter aus dem Regierungsbezirk Arnsberg, der an Rhein und Ruhr für die Verteilung von Flüchtlingen auf die Kommunen zuständig ist.

Nach dem Anruf bleiben den Gemeinden manchmal nur 48 Stunden, um eine Notunterkunft für Flüchtlinge bereitzustellen. So ging es auch der Stadt Troisdorf im Rhein-Sieg-Kreis. Also wurde die Turnhalle im Stadtteil Sieglar mit Hilfe des Roten Kreuzes für rund 100 Flüchtlinge hergerichtet. In nur...

 
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%