Aufruf an Ministerpräsidenten
Stoiber fordert Rechtschreib-Kompromiss

Bis zur verbindlichen Einführung der Rechtschreib-Reform Mitte 2005 müsse eine neue Lösung gefunden werden, verlangt Bayerns Ministerpräsident Stoiber.

HB BERLIN. Der bayerische Regierungschef Edmund Stoiber hat an die Länder appelliert, bis zur Einführung der Rechtschreib-Reform Mitte kommenden Jahres einen Kompromiss auszuarbeiten. Es müsse geprüft werden, welche Elemente der neuen Orthografie übernommen werden könnten und inwieweit die alte Rechtschreibung erhalten bleiben solle, sagte der CSU-Politiker der «Welt am Sonntag».

Er wolle über das Thema bei der Sitzung der Ministerpräsidenten vom 6. bis 8. Oktober beraten lassen, so Stoiber. Wegen der geplanten Rückkehr mehrerer großer Verlage zur alten Schreibweise seien die bisherigen Reformbeschlüsse nicht mehr gültig.

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