Aufsichtsrats-Posten
Steinbrück hält Hoeneß-Entscheidung für Fehler

Der Aufsichtsrat des FC Bayern München hat entschieden: Trotz der Steueraffäre soll Uli Hoeneß Aufsichtsratsvorsitzender bleiben. Dafür las SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück den Managern am Montag die Leviten.
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DüsseldorfSPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat die Entscheidung kritisiert, Uli Hoeneß als Aufsichtsratsvorsitzenden des FC Bayern München im Amt zu belassen. Die Entscheidung sei falsch, sagte Steinbrück am Montagabend bei einer Podiumsdiskussion in Düsseldorf.

Die Aufsichtsräte hätten die Verhaltensregeln, die sie ihren Unternehmen auferlegten, auch auf das „Fußball-Unternehmen“ Bayern München übertragen müssen, sagte der SPD-Politiker. Hoeneß hätte sein Mandat wenigstens ruhen lassen müssen. „Der Aufsichtsrat hat die Pflicht, ihm dies nahezubringen.“

Trotz der Steueraffäre von Uli Hoeneß lehnte der Aufsichtsrat dessen Angebot ab, sein Amt bis zur Klärung seiner Selbstanzeige ruhen zu lassen. In dem Gremium sitzen Führungspersönlichkeiten großer deutscher Unternehmen.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Aufsichtsrats-Posten: Steinbrück hält Hoeneß-Entscheidung für Fehler"

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  • @günther schemutat
    "Bald sind die Sombreos in Deutschland ausverkauft"


    Dann Ordern wir halt welche aus Bayern nach. Es gibt sie sicherlich bald auch im FanShop vom FC Bayern. Als erstes sollte die CSU komplett mit Sombreros ausgestattet werden. Dies wäre ein unverkennbares Markenzeichnen. CSU-Familienmitglieder könnten ja zu Dumpingpreisen die Hüte nähen. Denen sind ja die Einkommensquellen massiv weggebrochen. Eine Kombo-Band bestehend aus Seehofer, Dobrindt und Söder könnte am Wochenende in der Stachuspassage ordentlich für Stimmung sorgen. Ganz unten scheinen diese Herren ja bereits angekommen zu sein!

  • Ich kann ja Steinbrück heute Abend mal diese Dinge fragen
    Ich sehe ihn ja heute Abend.

  • Das Hoeneß über 50 Millionen Euro bezahlt hat, weiß mittlerweile jeder, aber das der BER Flughafen in 5
    Wochen 50 Millionen Euro Steuergeld an Kosten verursacht vielleicht nicht. Alle Verantwortlichen laufen noch frei rum
    und sind bei der bekanntgabe der Kosten auch noch am lachen. Da soll Hoeneß ins Gefängnis ?

    Bald sind die Sombreos in Deutschland ausverkauft

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