Ausgewogene Lösung
Schröder: Ergebnis kann sich sehen lassen

Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hat grünes Licht für den Kompromiss zur Gesundheitsreform gegeben. Er sehe nach den Konsensverhandlungen zwischen Koalition und Opposition „ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann“.

HB/dpa BERLIN. Der Kompromiss stelle eine „sorgsam ausgewogene Balance“ zwischen der Belastung der Patienten und den Leistungserbringern im Gesundheitswesen dar, sagte Schröder zu Beginn der Beratungen der SPD-Spitzengremien am Montag in Berlin. Er werde für den Kompromiss in den Parteigremien werben.

Nach den Worten von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) haben Regierungskoalition und Union „einen Kompromiss gefunden, der die Qualität der gesundheitlichen Versorgung sichert und gleichzeitig verkrustete Strukturen aufbricht“. Schmidt räumte im Vorfeld der Beratungen der SPD-Spitzengremien allerdings ein, dass der Kompromiss mit der Union beim Zahnersatz schwierig gewesen sei.

Die SPD habe einen Einstieg in die Privatisierung verhindern wollen. Der Umstand, dass es eine obligatorische Versicherung bleibe, sei eine sinnvolle Lösung. Mit der Gesundheitsreform sollten langfristig Arbeitgeber wie Versicherte entlastet werden. Wichtig sei auch, dass bei dem Kompromiss von Koalition und Union die soziale Balance erhalten bleibe.

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