Bankenkrise
Wer regiert hier eigentlich?

Deutschland, die Märkte und die Politik: In der Finanzkrise sind selbst die Entscheidungsträger oftmals überfordert. Wie ein Abgeordneter und ein Fondsmanager die Krise erleben.
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Frankfurt/HamburgSie kennen sich nicht, doch ihre Wege kreuzen sich 365 Tage im Jahr. Nahezu alles, was der eine beruflich macht, hat Auswirkungen auf den anderen. Florian Toncar, 32 Jahre, Bundestagsabgeordneter der FDP und Mitglied im wichtigen Haushaltsausschuss. Andrew Bosomworth, 46 Jahre, Fondsmanager in München und Herr über 122 Milliarden Euro, die er vor allem in Staatsanleihen angelegt hat. 

Toncars Einkommen ist völlig transparent: 7668 Euro im Monat, dazu 3984 Euro steuerfreie Kostenpauschale. Keine veröffentlichungspflichtigen Nebeneinkünfte. In Bosomworths Branche spricht man nicht über das Gehalt. Aber siebenstellig wird es sein, im Jahr. 

Die beiden Männer sind Akteure in einem der härtesten Kämpfe, die derzeit auf der Welt ausgetragen werden: »die Politik« gegen »die Märkte«. Es geht darum, ob Geld die Welt regiert oder ob es noch die gewählten Parlamente sind; ob Politik noch handlungsfähig ist oder nur eine Marionette der Wirtschaft. Das Bild wird bestimmt von Klischees, seit drei Jahren geht das schon so, seit dem Ausbruch der Finanzkrise im Herbst 2008. Oft lösen sich die Klischees bei näherer Betrachtung auf, und doch läuft ziemlich viel schief zwischen diesen beiden Welten. Wie viel, das zeigt sich schon an einem einzigen Tag. 

Bosomworth ist Vice-President bei Pimco. Die Konzern-Tochter der Allianz hat sich auf Anleihen und Bonds spezialisiert und verwaltet ein Vermögen von einer Billion Dollar. 

Wenn man Tempo hören könnte, wäre es sehr laut in diesem Handelsraum. Aber es ist leise. Fast niemand spricht, auch das Klingeln der Telefone ist herunter gedimmt. 50 Leute arbeiten hier an langen Tischreihen, jeder hat drei Monitore vor sich. Wechselkurse, Zinsschwankungen, politische Nachrichten, neueste Umfragen – was auf dem Globus geschieht, geschieht fast gleichzeitig auf diesen Bildschirmen. 

Andrew Bosomworth ist um Viertel nach sieben an seinen Platz gekommen, wie jeden Morgen. Auf dem rechten Monitor sieht er die Meldungen der Nachrichtenagentur Reuters: Griechenland, Irland, Portugal, Spanien, Italien – für jedes Euro-Krisenland gibt es ein eigenes kleines Fenster. Fast jede Minute läuft eine neue Meldung, besonders wichtige Meldungen erscheinen in Rot. 

Für Politiker sind Nachrichtenagenturen eine wichtige Informationsquelle. Der Fondsmanager Bosomworth aber braucht diese Agenturmeldungen kaum noch – er kennt viele davon schon, bevor sie gesendet werden. Bosomworth ist ständig online mit anderen Händlern, Analysten oder Notenbankern verbunden, überall auf der Welt. Dieser Onlinechat – eine Funktion, die jeder Bildschirm in jedem Handelsraum jedes Geldhauses bietet – vernetzt ihn mit anderen zu einem gigantischen Informationsbasar, einer weltumspannenden Gerüchteküche. Jede Information gelangt so innerhalb einer Sekunde von New York nach London, von Frankfurt nach München. Der Markt ist schneller als E-Mails, Telefonate, Agenturmeldungen oder Zeitungen. 

Am 29. September, am Morgen der Abstimmung über den Euro-Rettungsschirm im Parlament, kann Florian Toncar sich Zeit lassen. Im Bundestag herrscht geschäftiges Brummen, vor dem Plenarsaal haben die TV-Sender ihre Kameras aufgebaut. Während Bosomworth in seinem Handelsraum die ersten Millionen anlegt, plaudert Toncar mit Kollegen. Wie ist die Stimmung, wird die Abstimmung so ausgehen, wie alle hoffen? Informationen werden hier im persönlichen Gespräch ausgetauscht. Die Saaldiener – die Damen im Kostüm, die Herren in schwarzem Frack mit weißer Fliege – reichen Wassergläser und tragen Botschaften für einzelne Abgeordnete herein. 

»Mit Ihnen möchte ich nicht tauschen«, das ist der Satz, den der Abgeordnete Toncar in letzter Zeit am häufigsten gehört hat, wenn er mit Vertretern der Wirtschaft und des Finanzsektors gesprochen hat. 

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  • Nach der bedingungslosen Kapitulation der Deutschen Wehrmacht und der Verhaftung der Regierung des
    Deutschen Reiches am 23. Mai 1945, wodurch der Signatarstaat der Haager Landkriegsordnung handlungsunfähig
    wurde, verordneten die West-Alliierten nach ihren Spielregeln (s.o.) ihrer „Kriegsbeute Mensch“ in ihrer
    Besatzungszone ein „Vereinigtes Wirtschaftsgebiet“ mit einer deutschen Besatzungsverwaltung, die die Verwalteten
    infolge c.d.m. (capitis deminutio maxima), großer Statusänderung, Subjugation, Versklavung, bürgerlicher Tod nicht
    mehr als Natürliche Personen mit Rechtsfähigkeit (BGB § 1) ausweisen durfte. Dieses Besatzungskonstrukt wurde
    auf Geheiß der Alliierten am 23. Mai 1949 in ‚Bundesrepublik Deutschland‘ umbenannt (GG Art. 133) und simuliert
    seither (mit deutscher Perfektion und Gründlichkeit) einen Staat. Da das Deutsche Reich trotz Handlungsunfähigkeit
    subjektsidentisch nach Völkerrecht fortbesteht, ist die BRD nur ein weiteres, von den anglo-amerikanischen
    Firmenstaaten gegründetes Sub-Unternehmen, dessen Bürger die Rolle des Personals dieser Firma einnehmen
    („Personal“ausweis!). Der „Bewohner des Bundesgebietes“ (GG Art. 25 - nicht der Bürger!) wird also mit Geburt
    ebenfalls in die Rolle der juristischen, entseelten und enteignungsfähigen Person hineingeboren. Unter der
    Handelsreg.-Nr. HRB 51411 des Amtsgerichts Frankfurt/Main wird die BRD als GmbH geführt (Bundesrepublik
    Deutschland Finanzagentur GmbH). Sigmar Gabriel, SPD-Vorsitzender auf dem Sonderparteitag in Dortmund, 27.
    Februar 2010: „Wir haben gar keine Bundesregierung - Frau Merkel ist Geschäftsführerin einer neuen
    Nichtregierungsorganisation in Deutschland.“ Steht übrigens auch im Grundgesetz für die BRD, Art. 65.

  • Wer regiert? Keine Frage: Die Banker. Für Ihre Fehler steht Frau Merkel ein und verteilt noch Boni!

  • Wer da in Wahrheit regiert, davon können Sie einen fundierten Eindruck gewinnen bei www.steuerembargo.co.de

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