Premium Bert Rürup zur Alterssicherung in Deutschland Die vergebliche Hoffnung auf den großen Wurf

Die nächste Bundesregierung muss eine weitere Rentenreform auf den Weg bringen. Es gibt drei Baustellen. Das Eintrittsalter gehört nicht dazu. Wie immer wird nachjustiert werden müssen. Und das richtig und gut so.
Update: 08.03.2017 - 14:57 Uhr
„Die Rente ist sicher“ – viele nahmen den Werbeslogan des ehemaligen Arbeitsministers wahr, wenige nahmen ihn ernst. Quelle: dpa
Norbert Blüm

„Die Rente ist sicher“ – viele nahmen den Werbeslogan des ehemaligen Arbeitsministers wahr, wenige nahmen ihn ernst.

(Foto: dpa)

DüsseldorfAls lebensstandardsichernd kann eine Altersversorgung dann angesehen werden, wenn sie etwa 70 Prozent des in den letzten Erwerbsjahren bezogenen Nettoarbeitsentgelts ersetzt. Die gesetzliche Rente konnte dies zu keiner Zeit. Denn die individuelle Rente wird seit 1957 nach dem Prinzip der Beitragsäquivalenz festgesetzt. Danach haben die ersten, zumeist gering entlohnten Erwerbsjahre den gleichen Einfluss auf die Rentenhöhe wie die letzten Jahre vor dem Ausscheiden aus dem Arbeitsleben, in denen durchweg die höchsten Gehälter bezogen werden.

 

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