Besuch bei der SPD
Ackermann warnt vor Staatskapital

Die SPD–Fraktion hatte Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann eingeladen – und sollte ihn auf Druck des NRW-Landesverbandes wieder ausladen. Ackermann sei ein Symbol für den Raubtierkapitalismus. Die Fraktionsspitze verbat sich diese Einmischung und empfing das Raubtier zum geselligen Beisammensein.

BERLIN. Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann hat die Bundesregierung aufgefordert, strategisch wichtige deutsche Industrien vor der Übernahme durch Investoren aus staatskapitalisten Ländern zu schützen. „Wir beobachten in Ländern wie Russland, China, Kuwait und Dubai zunehmend einen neuen Staatskapitalismus“, sagte Ackermann am Mittwoch Abend auf einer Veranstaltung der SPD-Fraktion in Berlin. „Deutschland muss überlegen, wie es politisch darauf reagiert“. Es wäre wünschenswert, klare Regeln – am besten EU-weit – zu definieren. „Russland wird seine Kernindustrien gezielt ausbauen“, so Ackermann. Vor allem an deutschen Übernahmezielen seien diese Staatsindustrien interessiert.

Bei der Bundesregierung stößt Ackermanns Anliegen auf offene Ohren. „Wir sollten im Kabinett ganz in...

 
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