Bildung in Deutschland trägt kaum noch zum Produktivitätszuwachs bei
Wirtschaft stützt Studie über Bildungsmängel

Deutsche Wirtschaftsexperten stützen die These der Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD), dass das Sparen an der Bildung eine Mitschuld trägt an der Schwäche des Wirtschaftsstandorts Deutschland. "Der Standort Deutschland hat von der Bildungsseite her in den vergangenen Jahren massiv gelitten“, sagte der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung in Berlin, Klaus Zimmermann, dem Handelsblatt (Mittwochausgabe).

HB BERLIN. „Das ist einer der Gründe dafür, dass Deutschland derzeit wirtschaftlich so schlecht dasteht.“ Schließlich sei Wissen „einer der entscheidenden Produktionfaktoren des 21. Jahrhunderts“. Auch der Präsident des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung, Christoph M. Schmidt, mahnte: „Eine Gesellschaft, die an der Bildung spart, bringt sich um ihre Zukunftschancen.“

Der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Dieter Hundt, warnte: „Wenn es nicht gelingt, die dringend notwendigen Reformen in unseren Bildungssystemen zügig und mit Nachdruck voranzutreiben, werden wir aus der ersten Liga der Industrie- und Technologiestandorte absteigen“. Die BDA fordert deshalb umfassende Strukturreformen. Fast einem Viertel der Jugendlichen fehle faktisch...

 
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