BND-Affäre
Airbus stellt Strafanzeige wegen NSA-Spionage

In der BND-Affäre geht es auch um Industriespionage gegen Airbus. Das will der Konzern nicht hinnehmen. Für BND und Bundeskanzleramt könnten mögliche Ermittlungen zum Drahtseilakt werden – politisch und juristisch.
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DüsseldorfDer Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus stellt Strafanzeige gegen unbekannte Täter, nachdem er Berichte über angebliche NSA-Spionage gelesen hat, die Airbus zum Ziel hatten. „Wir haben die Bundesregierung um Auskunft gebeten. Wir werden jetzt Strafanzeige gegen Unbekannt wegen des Verdachts der Industriespionage stellen", sagte ein Konzernsprecher dem Handelsblatt.

Das Unternehmen habe keine eigenen Erkenntnisse oder Informationen zu den Vorwürfen gegen den US-Abhördienst NSA und den Bundesnachrichtendienst. „Wir sind allerdings alarmiert, weil der konkrete Verdacht der Industriespionage im Raum steht“, so der Sprecher.

Der Autor ist Ressortleiter Wirtschaft und Politik.
Thomas Sigmund
Handelsblatt / Ressortleiter Politik und Leiter des Hauptstadtbüros

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