Bundesanstalt soll Handlungsfähigkeit erhalten bleiben
WMP zur Lösung des PR-Vertrags bereit

Das Berliner Beratungsunternehmen WMP ist bereit, das umstrittene Vertragsverhältnis mit der Bundesanstalt für Arbeit zu lösen. Die Firma hat mitgeteilt, dass sie von sich aus die Beendigung des Vertrages anbiete, „damit der Bundesanstalt in dieser schwierigen Situation ihre volle Handlungsfähigkeit erhalten bleibt“.

HB BERLIN. Der über knapp zwei Jahre gültige Beratervertrag mit der BA zur Ausarbeitung eines Kommunikationskonzepts für die Behörde läuft bis Ende 2004 und ist für die Jahre 2003 und 2004 mit insgesamt gut 1,3 Mill. € dotiert. Das Bekanntwerden der Höhe des Honorars und die Vergabe ohne Ausschreibung haben BA-Chef Florian Gerster in die Schlagzeilen gebracht. Er soll sich am Freitag vor dem Bundestagsausschuss für Wirtschaft und Arbeit rechtfertigen.

Gerster wiederholte am Mittwoch bei einem Pressetermin in Berlin, man wolle mit WMP über die einvernehmliche Auflösung des Vertrages sprechen. Verwaltungsrechtler haben Zweifel, dass die Vergabe des Auftrages ohne Ausschreibungsverfahren rechtens war. Gerster hatte dem am Dienstag widersprochen und eine besondere Eilbedürftigkeit geltend gemacht.

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