Deutschland
Bundesbankpräsident sieht positive Zeichen

Bundesbankpräsident Axel Weber hat nach eigener Aussage einen Aufwärtstrend der deutschen Wirtschaft ausgemacht. Es habe jüngst positive Signale gegeben, sagte Weber in einem am Samstag veröffentlichten Interview der britischen Zeitung „The Guardian“.



HB BERLIN. Die starke Exportkonjunktur könnte bald auf die Inlandsnachfrage und die Investitionen durchschlagen. Der deutsche Einzelhandel leidet seit langem unter einer Nachfrageschwäche. Die Wachstumserwartungen für die deutsche Volkswirtschaft in diesem Jahr wurden auf 1,0 nach 1,6 Prozent zurückgenommen. Nach dem jüngsten Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hat die deutsche Wirtschaft in den Sommermonaten aber wieder an Fahrt gewonnen. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte im dritten Quartal um 0,5 Prozent zum Vorquartal gewachsen sein.

Zur Lage in der Euro-Zone äußerte Weber wie andere Mitglieder des EZB-Rats die Überzeugung, dass sich die hohen Ölpreise nicht auf das allgemeine Preisniveau auswirken würden. Zweitrundeneffekte und nationaler Preisdruck seien nicht in Sicht, sagte des Mitglied des EZB-Rats. Die Jahresteuerung in der Euro-Zone beläuft sich bei knapp über zwei Prozent, dürfte 2006 aber zurückgehen.

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