Bundesländer verdoppeln Ausgaben: Die Flüchtlingskrise-Rechnung

Bundesländer verdoppeln Ausgaben
Die Flüchtlingskrise-Rechnung

PremiumDie Bewältigung der Flüchtlingskrise kommt die Bundesländer teuer zu stehen: Sie haben dieses Jahr Ausgaben von knapp 17 Milliarden Euro in ihre Haushalte eingestellt. Die Ministerpräsidenten fordern mehr Geld vom Bund.

BerlinDie ersten 500 Flüchtlinge sollen am Montag aus Griechenland in die Türkei abgeschoben werden. So haben es die EU-Staaten mit der türkischen Regierung verabredet. Die Abschiebung ist ein kleiner Erfolg für die Kanzlerin, die lange Zeit für den Pakt gekämpft hat, um so den Flüchtlingsandrang einzudämmen. Doch in Deutschland steht Angela Merkel schon neuer Ärger ins Haus.

Der Grund: Die Bundesländer wollen mehr Geld für die Versorgung der Neuankömmlinge. Und erstmals nennen sie konkrete Zahlen: 16,7 Milliarden Euro haben die Länderchefs in ihren Haushalten für dieses Jahr eingestellt, um die rund eine Million aktuell Asylsuchenden zu integrieren. Die Belastung...

 
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