Bundespräsident Gauck im Flüchtlingsheim
Zeichen setzen gegen „Dunkeldeutschland“

Bundespräsident Joachim Gauck besucht Flüchtlinge in Wilmersdorf und lobt das Engagement und die offene und hilfsbereite Art vieler Deutscher. Rechtsextremisten und Ausländerfeinde sind für ihn dagegen Hetzer.
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Bundespräsident Joachim Gauck hat angesichts der Übergriffe auf Flüchtlingsheime ein Zeichen gegen Fremdenhass gesetzt. Nach dem Besuch einer Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen Rathaus Wilmersdorf in Berlin bezeichnete das Staatsoberhaupt Rechtsextremisten und Ausländerfeinde am Mittwoch als Hetzer, die das weltoffene Bild Deutschlands beschädigten. Gauck lobte die „vielen Freiwilligen, die zeigen wollen, es gibt ein helles Deutschland, das hier sich leuchtend darstellt gegenüber dem Dunkeldeutschland, das wir empfinden, wenn wir von Attacken auf Asylbewerberunterkünfte oder gar fremdenfeindlichen Aktionen gegen Menschen hören“.

Am Mittag wollte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) die Flüchtlingsunterkunft im sächsischen Heidenau besuchen, wo Rechtsextremisten und Rassisten in den vergangenen Tagen Asylbewerber bedroht und Polizisten angegriffen hatten. In der Kleinstadt bei Dresden wollte sie mit Flüchtlingen, Helfern und Sicherheitskräften sprechen. Merkel war vorgeworfen worden, zu lange zu den Ausschreitungen geschwiegen zu haben.

SPD-Chef Sigmar Gabriel hatte den Ort am Montag besucht und die Angreifer „Pack“ genannt. Seither sieht sich die SPD-Zentrale mit rassistischen Reaktionen konfrontiert, am Dienstag ging sogar eine Bombendrohung ein.

Gauck zeigte sich bei dem Besuch des Heims, in dem derzeit mehr als 500 Flüchtlinge leben, überzeugt, dass Rechtsextremisten und Ausländerfeinde durch die große Mehrheit hilfsbereiter Menschen isoliert werden. „Es wird keinen Deutschen geben, der sich hier erlauben würde, Verständnis für diejenigen zu zeigen, die als Hetzer und Brandstifter unser Land verunzieren.“ Gauck ergänzte: „Ihr repräsentiert uns nicht, und wir werden schon gar nicht dulden, dass Rechtsbrecher (...) im Ausland und im Inland für dieses Deutschland stehen, das sich heute als offenes und hilfsbereites Land darstellt.“

Zugleich warb Gauck um Verständnis für die Behörden: „Wir können ein Landes- oder Bundesamt, das plötzlich überrollt wird von einem Massenansturm, nicht nur tadeln.“ Man müsse Geduld haben. An die Flüchtlinge gerichtet sagte er: „Es darf auch keine Anspruchshaltung entstehen.“ Bund, Länder und Kommunen müssten enger zusammenarbeiten. Deutschland sei in der Lage, die vielen hunderttausend Menschen aufzunehmen. Nach dem Zweiten Weltkrieg seien es in der damals bettelarmen und zerstörten Bundesrepublik Millionen gewesen.

Nach offizieller Prognose kommen in diesem Jahr bis zu 800 000 Flüchtlinge nach Deutschland. Das wären etwa viermal so viele Menschen wie im Vorjahr.

Zur Versorgung der Flüchtlinge stellt der Bund weitere 500 Millionen Euro bereit. Das Kabinett ließ dafür am Mittwoch das sogenannte Entlastungsbeschleunigungsgesetz passieren. Insgesamt fließt damit in diesem Jahr eine Milliarde Euro für Unterbringung, medizinische Versorgung und Ernährung der Flüchtlinge an Länder und Kommunen.

Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD) kündigte an, die Zuschüsse an die Länder für den sozialen Wohnungsbau von aktuell jährlich 518 Millionen bis zum Jahr 2019 mindestens zu verdoppeln. Ziel sei es, gerade auch für Flüchtlinge mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, sagte sie der Zeitung „Die Welt“.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Schlage dem Bundesgauckler vor, mit seiner Zweitfrau in diesem Flüchtlingsheim zu bleiben und das Schloss Bellevue als Flüchtlingsheim zur Verfügung zu stellen.

  • Danke, Hr. Gauck, Fr. Merkel, Hr. Gabriel und all ihr anderen Asyllanten- Liebende. Wofür? Na, wiederholt beschimpft ihr alle die gegen eine ungebremste Überflutung eintretenden Menschen als NAZIS und „Pack“. Ich fühle mich vereint mit millionen Menschen gleichen Anliegens! Die da wohnen in: DEUTSCHLAND, MAZEDONIEN, GROSSBRITANIEN, FRANKREICH, TSCHECHIEN, UNGARN, AMERIKA, AUSTRALIEN, SAUDI-ARABIEN, EMIRATE, POLEN usw. Donnerwetter, hätte nicht gedacht das es auf der Erde schon wieder so viele NAZIS gibt!!! Merkel und Co., es gehört sich einfach nicht, dass man Menschen anderer Ansicht als der eigenen, dermaßen auf das übelste beschimpft und beleidigt!! Eines hohen Politikers ist das in höchstem Maße UNWÜRDIG!! Millionen Menschen dieser Welt schämen sich für Euch!!! Woher nehmen sie eigentlich die Frechheit? Nach UNGESCHÖNTEN Umfragen sind in DEUTSCHLAND 74% der Menschen anderer Meinung wie ihr Politiker. Und, Fr. Merkel, zeigen sie endlich einmal Mut und sagen sie ihrem „Busenfreund“ Obama offen ins Gesicht das er Ihrer Meinung nach ein NAZI ist!! Schließlich will er ja auch keine Asylanten aufnehmen. Die Amis sind sich wenigstens ihrer Überzeugung immer treu. Wie war das doch gleich mit dem Supertransportschiff in den 30er Jahren des verg. Jahrhundert voll mit Juden? Weder die Amis, noch ein anderes Land dieser Welt haben diese armen Menschen aufgenommen! Alles NAZIS Fr. Merkel??! Bedenken Sie langsam, dass Sie und Ihresgleichen bald völlig isoliert dastehen werden!! Hat Fr. Merkel denn vergessen wie das in ihrer Zeit als Agitations Funktionär der SED- FDJ in der DDR gehandhabt wurde?? Die fleißig arbeitenden Polen und Vietnamesen sind lange da gewesen. Und wie war das mit den aus Schwarzafrika?? Nix arbeiten, gutes Essen(sonst flog es den Köchen an den Kopf), Frauen schwängern und und und. Nach ein paar Wochen wurden sie in den Flieger gesetzt- und ab nach Hause!! Experiment Schwarzafrikanische Fachkräfte gründlichst in „die Hose gegangen!! So schaut`s aus!!!

  • Dieser Gauckler ist wirklich der widerlichste Mensch, den wir je hatten.
    Allein jahrelang die Lüge, er sei Bürgerrechtler gewesen. Er war nie einer
    Und wie ist es mit seienr Vergangeneit? IM Larve, möchte er dazu endlich mal was sagen
    Ein Staatszerstörer wie diese Merkel, IN Erika
    Herrn Gauck empfehle ich mal das neue Buch von Lachmann.

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