Bundesrichter
29.772 Euro – verdient mit Nebentätigkeiten

Mit Nebentätigkeiten Zehntausende Euro zusätzlich kassieren? Das gelingt offenbar vielen Richtern an Bundesgerichten. Aufsätze oder Urteilsbesprechungen: Richter am Bundesfinanzhof verdienen damit besonders gut.
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BerlinRichter an Bundesgerichten verdienen laut einem Bericht der „Welt am Sonntag“ mit Nebentätigkeiten Zehntausende Euro zusätzlich. Spitzenreiter seien die Richter am Bundesfinanzhof, berichtete das Blatt unter Berufung auf Angaben der Behörde.

Sie hätten für das vergangene Jahr eine durchschnittliche Gesamtvergütung aus anzeigepflichtigen Nebentätigkeiten von 29.772 Euro gemeldet. Rund zwei Drittel stammten nach Angaben des Finanzhofs aus Veröffentlichungen wissenschaftlicher Kommentare, Aufsätze, Urteilsbesprechungen und aus anderer „schriftstellerischer Tätigkeit“.

Richter am Bundesarbeitsgericht kamen demnach nebenbei auf im Schnitt 12.558 Euro, beim Bundessozialgericht auf 11.190 und am Bundesgerichtshof auf 10.501 Euro. Hinzu komme noch jeweils ein niedriger vierstelliger Betrag durch genehmigungspflichtige Tätigkeiten, hieß es. Vom Bundesverfassungsgericht hatte die Zeitung keine Angaben bekommen.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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