Bundestagswahl
Von der Leyen will Verteidigungsministerin bleiben

Trotz etlicher Skandale in der Truppe möchte Ursula von der Leyen bei einem Wahlsieg der Union Verteidigungsministerin bleiben. Von der Leyen hatte unter anderem wegen ihres Krisenmanagements in der Kritik gestanden.
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EckernfördeUrsula von der Leyen möchte im Falle eines Wahlsieges der Union bei der Bundestagswahl Verteidigungsministerin bleiben. „Es ist klar, dass, wenn ich gefragt würde, dieses Amt gerne weiter ausüben würde“, sagte die CDU-Politikerin am Dienstag bei einem Besuch in Eckernförde in Schleswig-Holstein. Zunächst einmal müsse aber die Wahl gewonnen werden und sich die neue Regierung formieren.

Von der Leyen verwies auf die aus ihrer Sicht positive Entwicklungen bei der Bundeswehr: die Trendwende von einer schrumpfenden zu einer wieder wachsenden Armee, die Auflösung des Materialstaus mit Aufträgen in Höhe von 30 Milliarden Euro und eine Trendwende bei den Finanzen. „Aber wir haben auch noch eine Strecke vor uns, das zu verstetigen.“ Als weitere Aufgaben nannte sie die Überarbeitung des Traditionserlasses sowie das zeitaufwendigere Thema „innere Führung heute“, das ein bis zwei Jahre in Anspruch nehmen dürfte.

Von der Leyen hatte zuletzt unter anderem wegen ihres Krisenmanagements in der Affäre um den rechtsextremen Oberleutnant Franco A. und den anhaltenden Problemen bei Rüstungsprojekten in der Kritik gestanden. SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann bezeichnete die 58-Jährige als „schlechteste Verteidigungsministerin seit der deutschen Einheit“.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Bundestagswahl: Von der Leyen will Verteidigungsministerin bleiben"

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  • Ich bin gegen eine Kriegsministerin. Als Frau eine unsägliche Person.

  • Von der Leyen hat es vergurkt. Ihr Anspruch weiter Verteidigungsministerin bleiben zu wollen zeugt nur von einem, ihrer Unfähigkeit sich selber realistisch einschätzen zu können. Sie tendiert in Richtung "politischer Autismus" mit etrem hoher Selbstbezogenheit.

  • Und kein Soldat will sie als Verteidigungsminister haben. Das passt doch super!

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