Horst Seehofer
„Ich will die AfD nicht totschweigen“

PremiumDer CSU-Chef spricht mit dem Handelsblatt über mögliche Koalitionen nach der Bundestagswahl, pocht weiter auf eine Obergrenze bei der Zuwanderung und wundert sich über die hohe Aufmerksamkeit, die der AfD zuteil wird.

Beim Interview in der Münchener CSU-Zentrale überrascht Horst Seehofer gleich dreifach: Erstens steht er schon eine Viertelstunde vor dem verabredeten Termin zum Gespräch bereit. Zweitens kommt er ohne Krawatte. Und drittens bezeichnet er neben Franz Josef Strauß Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt als sein politisches Vorbild. „Schmidt hat immer schlüssig argumentiert, das hat mir imponiert.“

Herr Seehofer, Sie haben kürzlich gesagt, dass es der schwierigste Bundestagswahlkampf seit der Deutschen Einheit werde. Jetzt führt die Union in den Umfragen deutlich. Wie kam es zu der Fehlprognose?
Wir arbeiten sehr hart und haben noch nichts gewonnen. Dass die Union die stärkste Kraft wird,...

 
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