CDU-Jungpolitiker Jens Spahn
Merkels Quälgeist

PremiumJens Spahn hat sich auf dem CDU-Parteitag als Ideengeber des rechten Flügels profiliert – und als mögliche Führungsfigur in der Zeit nach Merkel. In Essen gab es für den aufstrebenden Jungpolitiker jedoch auch Schelte von der Kanzlerin höchstpersönlich.

BerlinAngela Merkel schickt ihre Getreuen. CDU-Generalsekretär Peter Tauber beschwört die Delegierten auf dem Parteitag in Essen eindringlich: Bei der Wahl der Staatsbürgerschaft dürfe es „keinen Zwang“ geben. Der Applaus: spärlich. Innenminister Thomas de Maizière (CDU) warnt: Kein Koalitionspartner würde eine Abschaffung des Doppelpasses mittragen. Der Applaus: verhalten.

Die CDU folgt in diesen Tagen mehrheitlich nicht Merkel und ihren Leuten, sondern einem aufstrebenden Jungpolitiker: Jens Spahn. Er gehört als Präsidiumsmitglied zwar zum engsten Führungszirkel der Partei. Als er an das Rednerpult tritt, ruft er aber in den Saal: „Man muss als Koalition Kompromisse eingehen. Aber wir sind hier auf...

 
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