Union: Erzwungene Eintracht

CDU und CSU
Erzwungene Eintracht

PremiumDie Gräben zwischen CDU und CSU sind tief. Bei einem Treffen wollte die Union ihre Streitigkeiten beilegen und sich einträchtig hinter der Kanzlerin sammeln. Doch der Friedensgipfel ist misslungen. Eine Analyse.

Der kommende Wahlkampf, das ahnte Angela Merkel schon bei Verkündung ihrer Kandidatur im November, werde der härteste seit Jahrzehnten. Bisher hat sich ihre Befürchtung bestätigt. Nicht nur, dass ihr Gegner Martin Schulz und die SPD zu ungeahnten Höhenflügen in den Umfragen ansetzen. Der Union fällt es auch schwer, sich hinter der Kanzlerin zu sammeln und den Kampf anzunehmen.

Am Montag sollte es in München eigentlich eine Krönungsmesse geben, auf der Merkel und CSU-Chef Horst Seehofer einträchtig einen Schlussstrich unter all die gegenseitigen Anwürfe ziehen. Vergessen sollte Seehofers Drohung sein, Merkel und die Bundesregierung wegen der Flüchtlingspolitik zu verklagen. Vergeben...

 
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