CDU-Vize Julia Klöckner
„Symbolpolitik reicht nicht“

PremiumCDU-Vizechefin Julia Klöckner sieht „faktische Machbarkeitsgrenzen“ bei der Flüchtlingsaufnahme. Gleichzeitig fordert sie im Interview eine aktive Integration der Migranten und mehr Kontrollen an den Grenzen.

BerlinJulia Klöckner, CDU-Vizevorsitzende, will im Frühjahr Ministerpräsidentin in Rheinland-Pfalz werden. Streit in der eigenen Partei stört da. Schwer erkältet rechtfertigt sie auf dem Weg nach Berlin die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin, die offene Grenzen in Europa fordert. Trotzdem sollen nun nach dem Willen der Union die Grenzen besser geschützt werden – notfalls auch in Deutschland.

Frau Klöckner, der Parteivorstand hat ein Papier zur Asylpolitik erarbeitet. Herrscht jetzt wieder Frieden in der Union?!
Jedenfalls herrschte kein Krieg, das ist keine demokratische Kategorie.

Aber es gibt seit Wochen heftige Debatten in der Partei.
Debatten sind Ausdruck von freien Gesellschaften und Kennzeichen einer...

 
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