Deutschland
Chronologie der Hohmann-Affäre

Nachdem der CDU-Bundestagsabgeordnete Martin Hohmann aus der Unionsfraktion ausgeschlossen wurde soll nun ein Parteiausschluss folgen. Hohmann hatte Juden in einer Rede zum Tag der Deutschen Einheit in Verbindung mit dem Begriff „Tätervolk“ gebracht.

03. Oktober 2003: Hohmann hält in Neuhof bei Fulda seine als antisemitisch kritisierte Rede. Er sagt im Zusammenhang mit Verbrechen während der kommunistischen Revolution in Russland: „Juden waren in großer Anzahl sowohl in der Führungsebene als auch bei den Tscheka-Erschießungskommandos aktiv. Daher könnte man Juden mit einiger Berechtigung als „Tätervolk“ bezeichnen.“ Und später weiter: "Verbindendes Element des Bolschewismus und des Nationalsozialismus war also die religionsfeindliche Ausrichtung und die Gottlosigkeit. Daher sind weder „die Deutschen“, noch „die Juden“ ein Tätervolk."

31. Oktober: CDU-Chefin Angela Merkel distanziert sich einen Tag nach Bekanntwerden der Rede von Hohmann: „Das sind völlig inakzeptable und unerträgliche...

 
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