CSU stellt Bayernplan vor
Horst Seehofer und seine „Bad Bank“

Eigentlich soll es in Seehofers „Bayernplan“ ums parteieigene CSU-Programm gehen. Stattdessen wirkt es wie ein Abklatsch des gemeinsamen Wahlprogramms mit der CDU. Und der Parteichef wirkt kleiner denn je. Ein Kommentar.

Es ist Wahlkampfzeit und da interessiert Horst Seehofer offenbar nicht mehr, was er seinen Bayern verspricht. Anders kann man die Äußerung des CSU-Vorsitzenden bei der Vorstellung des „Bayernplans“ nicht verstehen, die Obergrenze in der Flüchtlingspolitik „ist und bleibt ein Ziel“ seiner Partei. Keine 24 Stunden vorher hatte CDU-Chefin und Kanzlerin Angela Merkel noch Seehofer seine persönliche Obergrenze erklärt. Ihre Haltung dazu sei klar, sagte sie in einem Sommerinterview. „Das heißt, ich werde sie nicht akzeptieren“.

Seehofer steht nun in der Obergrenzen-Debatte selten verzwergt da. Doch schon in den letzten Wochen fiel die geradezu für Seehofer devote Haltung gegenüber der Kanzlerin...

 
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