CSU-Vorsitz
Beckstein hält Paulis Kandidatur für aussichtslos

Die Ambitionen der Fürther Landrätin Gabriele Pauli auf den CSU-Vorsitz sind nach Ansicht des bayerischen Innenministers und designierten Ministerpräsidenten Günther Beckstein aussichtslos. In einem Rundfunkinterview trommelte Beckstein für seinen Lieblingskandidaten für das Amt.

HB MÜNCHEN. Pauli habe nicht den Hauch einer Chance, sagte Beckstein am Freitag im Deutschlandfunk. „Ich weiß nicht, ob sie diese Kandidatur ernsthaft vornimmt.“ Falls dies so sei, verkenne sie die Situation in der Partei völlig. „Ich jedenfalls bin überzeugt, dass Erwin Huber Parteivorsitzender wird.“ Der bayerische Wirtschaftminister sei sein Favorit, aber selbstverständlich könne er auch mit Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer zusammenarbeiten.

Pauli hatte am Donnerstag überraschend bekannt gegeben, dass sie beim CSU-Parteitag am 29. September für den Parteivorsitz kandidieren will. Huber und Seehofer haben ihre Bewerbungen bereits seit langerem angekündigt.

Pauli hatte erklärt, sie wolle dazu beitragen, „dass die CSU in Zukunft ein modernes Profil erhält. Wir brauchen mehr Mitwirkung der Mitglieder, eine offenere Partei, eine Partei, die Diskussionen zulässt, auch richtig will, und die auch Andersdenkende mit einbezieht“. Dass den Delegierten auf dem Parteitag drei statt zwei Kandidaten zur Auswahl stünden, werde die Diskussion beleben.

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