CSU
Zu Guttenberg und der Futterneid im Bierzelt

Im Nu hat es Karl-Theodor zu Guttenberg zum Popstar der deutschen Politik gebracht. Doch so langsam stößt der Aufstieg des Wirtschaftsministers dem einen oder anderen sauer auf – vor allem in seiner eigenen Partei.

BERLIN. Bayernhymne und Deutschlandlied sind verklungen. Da steht er nun auf der Bühne, das Hemd durchgeschwitzt, den Rücken durchgestreckt und die Hände nach oben gereckt. "Die Damen wollen ihn alle so sehen", witzelt der Mann neben ihm. Die örtlichen Honoratioren zwängen sich ins Bild, etwas beengt von einem zehn Meter langen Baumstamm. Der liegt schon bereit für das "Wettsägen für Damen und Herren", das nachmittags auf dem Festprogramm steht.

Unter Applaus steigt der junge Mann herunter zum Volk, das Hemd nass wie nach einem Marathonlauf. Eine Stunde hat er im Bierzelt geredet. Vorher hatte ihm die Referentin wohlweislich ein Taschentuch...

 
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