Debatte über Lafontaines Lebensstil
Die Linke streitet über den „Luxus-Linken“

Kurz vor dem Berliner Bundesparteitag am Wochenende wird in der Linkspartei eifrig über den Lebensstil von Oskar Lafontaine diskutiert. Der Saarländer, WASG-Mitglied, tritt als Spitzenkandidat der Linkspartei bei der Bundestagswahl an, und schwingt sich dabei gern zum Anwalt der kleinen Leute auf.

HB BERLIN. Auslöser der Diskussion war ein Vorgang aus der vergangenen Woche: Lafontaine, der im Moment Urlaub auf einer vornehmen Finca auf Mallorca macht, sollte an einem Leserforum der "Bild am Sonntag" teilnehmen. Für den Flug nach Deutschland und zurück verlangte der frühere Bundesfinanzminister einen Privatjet. Weil der Medienkonzern Axel Springer dafür keine 17 500 Euro aufwenden wollte, verpflichtete er stattdessen den Linkspartei-Spitzenkandidaten Gregor Gysi für das Leserforum.

Verweis aufs eigene Wahlprogramm

Helmut Holter, Linkspartei-Arbeitsminister in Mecklenburg-Vorpommern, kommentierte Lafontaine Lebensstil ironisch: Wenn die Linkspartei ihr Programm umgesetzt habe, könne Lafontaine sich wahrscheinlich keinen Luxusurlaub auf Mallorca mehr leisten. Holter spielte damit...

 
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