Demographische Wandel
Gesamtmetall warnt vor Fachkräftemangel

Der demographische Wandel in Deutschland droht nach Ansicht des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall zu einem Standortrisiko zu werden. Ein gefährlicher Fachkräftemangel stehe bevor.

HB BERLIN. Dass es künftig weniger Arbeitskräfte geben werde, löse die Probleme am Arbeitsmarkt keineswegs, es „verschärft die Herausforderungen sogar noch“, sagte Hauptgeschäftsführerin Heike Maria Kunstmann dem Handelsblatt. Eine innovationsorientierte Industrie benötige aus den geburtenschwächeren Jahrgängen mehr hoch qualifizierte junge Menschen, "damit Deutschland als Wertschöpfungsstandort mit einer breit gefächerten Produktpalette erhalten werden kann", sagte sie.

Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamts geht in Deutschland die Zahl der Menschen im Erwerbsalter in den nächsten 20 Jahren um rund fünf Millionen zurück. Um frühzeitig Engpässe zu vermeiden, müssen nach Ansicht von Gesamtmetall an den Schulen naturwissenschaftliche Qualifikationen und Praxisnähe einen höheren Wert erhalten. "Die Metall- und Elektroindustrie steht zum Standort Deutschland", sagte Kunstmann. "Aber wir werden zusätzliche Probleme haben, den Standort zu sichern, wenn die Arbeit anderswo nicht nur billiger, sondern auch besser gemacht wird."

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