"Die Mauern in den Köpfen zwischen Ost und West fallen"
Unternehmer bewerten Vereinigung als positiv für Wirtschaftsstandort

Die Einheit wird sich nach der mehrheitlichen Einschätzung von Unternehmern langfristig positiv auf den Wirtschaftsstandort Deutschland auswirken. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) der Unternehmenslenker aller Branchen in Deutschland bewerten die deutsche Einheit positiv, ergab eine repräsentative Umfrage der Management- und IT-Beratung Capgemini.

HB BERLIN. „Die Unternehmer sehen die Vorteile der Wiedervereinigung erheblich positiver, als die Ost-West-Debatte vermuten lässt“, folgerte der Zentraleuropa-Chef des Beratungskonzerns Capgemini, Antonio Schnieder, am Dienstag aus der Studie seines Hauses. Die Führungskräfte bewerteten die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland zwar positiver als noch im Frühjahr, die Erholung bleibe aber ohne Schwung. Negativer bewerteten die Befragten die Entwicklung der Standortbedingungen im Lande. Dramatisch verschlechtert haben sich insbesondere die Erwartungen zu Steuern und Abgaben: 70 Prozent rechnen inzwischen wieder mit steigenden Belastungen. Der Politik stellten die Unternehmensführer ein schlechtes Urteil aus.

Für seine dritte Umfrage dieser Art befragte Capgemini im August repräsentativ 1527 Unternehmer und Manager in allen 16 Bundesländern. Erstmals fragte Capgemini dabei auch nach der Beurteilung der Wiedervereinigung und ihren Folgen.

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