Diesel-Affäre: Maas will Verbraucherrechte nach VW-Skandal stärken

Diesel-Affäre
Maas will Verbraucherrechte nach VW-Skandal stärken

PremiumVW wollten europäische Kunden anders behandeln als US-Kunden – schlechter. Nun zieht Justizminister Maas Konsequenzen aus dem VW-Skandal: Kunden bekommen mehr Rechte. Das Kraftfahrtbundesamt dagegen hat ein Problem.

BerlinDer erste Satz klingt verheißungsvoll. „Der Kunde ist König“, beginnen die VW-Manager ihr Schreiben, das sie dem Verbraucherschutzausschuss im Bundestag kürzlich präsentierten. Doch dann lernen die Abgeordneten, dass es unterschiedliche Könige im VW-Reich gibt: „Wenn man alle Kunden global gleich behandelt, wird man am Ende niemandem gerecht.“ So verspricht der Konzern US-Kunden bis zu 1000 Dollar Entschädigung, während europäische VW-Fahrer leer ausgehen.
Diese Ungleichbehandlung ruft Justiz- und Verbraucherschutzminister Heiko Maas (SPD) auf den Plan. Man leiste „Überzeugungsarbeit“ bei VW, heißt es aus seinem Ministerium. Und damit nicht genug: Maas legt neue Regeln vor, um VW zur Räson...

 
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