DIHK-Warnung
Arbeitnehmerfreizügigkeit muss uneingeschränkt bleiben

DIHK und führende Ökonomen warnen davor, die Arbeitnehmerfreizügigkeit und damit die Zuwanderung in Deutschland zu beschränken. Der Hintergrund ist pragmatisch: Der Wirtschaft fehlen Fachkräfte.

DüsseldorfEine Gruppe führender europäischer Arbeitsökonomen und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) warnen vor Bestrebungen, die Arbeitnehmerfreizügigkeit in Europa einzuschränken. „Viele Betriebe suchen schon heute händeringend nach Fachkräften“, sagte der Vize-Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Achim Dercks, dem Handelsblatt (Freitagausgabe). „Zuwanderung leistet hier einen wichtigen Beitrag, umso mehr, als das Qualifikationsniveau der Neuzuwanderer überdurchschnittlich hoch ist.“

Der Zulauf rechtspopulistischer Parteien vor der Europawahl hat dazu geführt, dass heute vor allem über Einwanderung als Belastung für die Sozialsysteme diskutiert wird. Bundeskanzlerin Angela Merkel betonte jüngst, Europa sei keine Sozialunion. Zudem erwägt die Bundesregierung nach Informationen des Handelsblatts, die...

 
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