Dimap-Umfrage
Mehrheit für Schwarz-Gelb bleibt knapp

Nach der jüngsten Infratest-dimap-Umfrage haben Union und FDP bundesweit weiterhin eine knappe Mehrheit. Beide kommen danach zusammen auf 49 Prozent. SPD, Grüne und Linkspartei kämen danach auf 48 Prozent.

HB KÖLN. Union und FDP liegen in den letzten Umfragen vor dem Fernsehduell von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) und seiner Herausforderin Angela Merkel (CDU) weiterhin knapp vorn. Infratest dimap und Emnid ermittelten für Schwarz-Gelb 49 Prozent, SPD, Grüne und Linkspartei erhalten zusammen 48 Prozent.

Die CDU/CSU erreicht 42 bis 43 Prozent (Emnid/Infratest), die SPD 31 bis 32 Prozent. Die Grünen erreichen 7 Prozent, die FDP 6 bis 7 und die Linkspartei 9 bis 10. Die Abweichung zur Vorwoche beträgt bei allen Parteien nicht mehr als ein Prozentpunkt.

Nach dem ARD-Deutschlandtrend des Instituts Infratest dimap ist die CDU im Osten zum ersten Mal seit acht Wochen stärkste Kraft. Sie erreicht im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt mehr und kommt nun auf 30 Prozent der Stimmen. Auch die SPD legt in den neuen Bundesländern einen Punkt zu, sie liegt jetzt bei 29 Prozent. Die Linkspartei ist mit 27 Prozent (minus 2) nur noch drittstärkste Partei in Ostdeutschland.

Die Emnid-Umfrage im Auftrag des Senders N24 kam zu einem anderen Ergebnis: Demnach ist die Linkspartei im Osten Deutschlands wieder deutlich stärkste Kraft mit 30 Prozent (plus 5 zur Vorwoche). Die SPD mit 28 Prozent (minus 2) und die CDU mit 25 Prozent (minus 3) verlieren nach diesen Daten deutlich.

Ein Imagevergleich Emnids von Kanzler und Unions-Kandidatin kommt zu dem Ergebnis, dass Schröder bei 50 Prozent der Befragten als „allgemein kompetenter“ gilt, Merkel erreicht hier nur 35 Prozent. Dagegen halten 41 Prozent Merkel für „glaubwürdiger“, der Kanzler erzielt 36 Prozent.

Eine eindeutige Wechselstimmung gibt es nach Zahlen des Instituts Forsa in Deutschland noch immer nicht. 50 Prozent gaben an, es sei nicht die Zeit für einen politischen Wechsel. 44 Prozent bejahten dies. Damit sei die Stimmung in dieser Frage praktisch unverändert, seit sich Mitte Juli erstmals eine Mehrheit gegen einen politischen Wechsel ausgesprochen habe, berichtete der Sender n-tv als Auftraggeber der Befragung.

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