Drogenkonsum
Einheitliche Haschisch-Freigrenze wird geprüft

Bisher gibt es in Deutschland keine einheitliche Regeln zum geduldeten Besitz von Haschisch bei Konsumenten. Doch da es nach der Bundesdrogenbeauftragten Dychmans geht, könnte sich das bald ändern.
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BerlinDie Bundesdrogenbeauftragte Mechthild Dyckmans (FDP) unterstützt das Vorhaben der Länder, bundesweit einheitliche Regeln für den straffreien Besitz von Haschisch zu schaffen. „Ich fordere schon länger, dass die Bundesländer einheitliche Grenzwerte für das Vorliegen einer geringen Menge festlegen - meine Unterstützung haben sie“, sagte sie den „Stuttgarter Nachrichten“ sowie der „Frankfurter Rundschau“ (Samstag).

Die Bundesländer prüfen nach Worten des nordrhein-westfälischen Innenministers Ralf Jäger (SPD) eine einheitliche Freigrenze für den Besitz von Haschisch und Marihuana. „Wir regen an, dass die Justizminister eine Harmonisierung anstreben, damit nicht in unterschiedlichen Ländern unterschiedliche Rechtslagen herrschen“, sagte er den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Freitag).

Dyckmans fügte jedoch hinzu: „Angesichts der gesundheitlichen Risiken vor allem für junge Menschen halte ich es nicht für das richtige drogenpolitische Signal, wenn die Eigenbedarfs-Grenzen einheitlich heraufgesetzt würden.“

In kleinen Mengen für den Eigenbedarf wird das Rauschgift toleriert, der Besitzer geht straffrei aus. Diese Toleranzgrenze ist allerdings von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.

Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Oliver Malchow, begrüßte die Diskussion über einheitliche Standards. Sie dürfe aber „nicht in Richtung einer generellen Legalisierung weicher Drogen führen“, sagte er der „WAZ“.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Drogenkonsum: Einheitliche Haschisch-Freigrenze wird geprüft"

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  • man muss doch geradezu dankbar sein wenn die unterschicht sich betäubt anstatt randalierend durch die Stadt zu rennen....und Steuern würds auch noch bringen...

  • Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Oliver Malchow, begrüßte die Diskussion über einheitliche Standards. Sie dürfe aber „nicht in Richtung einer generellen Legalisierung weicher Drogen führen“, sagte er der „WAZ“.

    warum nicht ? alkohol bekomm ich überall....tabletten etc auch ich kenn keinen kiffer der dicht nach hause kommt und seine Frau verhaut.... das dem viel zu nervig

  • Was bringt bitte das legale BEsitzen einer Menge, wenn ich das Zeug doch garnicht legal erwerben oder gar anbauen darf?

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