Einheitliche Ansprechpartner
Bürokratieabbau verirrt sich im Behördendschungel

Unternehmen müssen alle Ämterfragen bei einer Stelle klären können - die Forderungen der EU zu Gunsten bürokratiegeplagter Firmen klingen eindeutig, doch bei der Umsetzung in Deutschland hapert es. 16 unterschiedliche "einheitliche Ansprechpartner" bedrohen den geplanten Abbau von Bürokratieleistungen.

BERLIN. Das Ziel ist so überzeugend wie klar: Wer ein Unternehmen gründen, erweitern oder an neuem Ort eine Filiale eröffnen will, dem sollte kein Behördenmarathon von Pontius zu Pilatus zugemutet werden. Er sollte am besten einen Ansprechpartner finden, der in einem Zug alle Ämterfragen klärt. So fordert es die EU-Dienstleistungsrichtlinie spätestens für Ende 2009. Doch Praktiker schlagen nun Alarm: Was den Abbau von Bürokratielasten sichtbar voranbringen könnte, droht in Deutschland an föderalen Verstrickungen zu scheitern.

"Wenn die Umsetzung hier weiterläuft wie bisher, wird am Ende womöglich bestenfalls ein alter Flickenteppich durch einen neuen ersetzt", warnt Sven Hallscheidt, Dienstleistungsexperte des Deutschen...

 
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