El-Kaida
Bin-Laden-Unterstützer in Osnabrück verhaftet

Die Bundesanwaltschaft hat einen mutmaßlichen El-Kaida-Terroristen verhaften lassen. Der Mann soll von Deutschland aus Audio- und Videobotschaften von Osama bin Laden verbreitet haben.

HB OSNABRÜCK/KARSRUHE. Nach Mitteilung der Behörde wurde der 36- jährige Iraker in der Nähe von Osnabrück festgenommen. Der Bundesgerichtshof habe bereits am 28. September Haftbefehl erlassen. Der Beschuldigte Ibrahim R. werde am Mittwoch dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt.

Nach Erkenntnissen der Ermittler verbreitete der Beschuldigte die Botschaften seit dem 24. September 2005 von seinem Wohnsitz aus weltweit über das Internet. Es habe sich um zahlreiche Botschaften von Bin Laden gehandelt sowie von dessen Stellvertreter Eiman al- Sawahiri und von dem inzwischen getöteten Terrorführer Abu Mussab al- Sarkawi. Dadurch habe der Verhaftete die Terroraktivitäten dieser Gruppen unterstützt.

Einzelheiten wollte die Bundesanwaltschaft aus ermittlungstaktischen Gründen nicht preisgeben. Unklar ist damit, ob der Mann die Terrorpropaganda allein verbreitet hat oder ob er weitere Helfer hatte.

Die Wohnung ist am Dienstag unter Leitung eines Vertreters der Bundesanwaltschaft durch Beamte des Landeskriminalamts (LKA) Niedersachsen durchsucht worden. Den Karlsruher Ermittlern zufolge hat neben LKA und Bundeskriminalamt auch der niedersächsische Verfassungsschutz zur Aufklärung beigetragen.

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