Energie-Wende
Gewerkschaften drängen auf rasche Energie-Reform

Mehr Offshore-Windparks: Zum Auftakt der Koalitionsverhandlungen verlangen die Industrieverbände und Gewerkschaften eine schnelle Reform des Energiemarktes und vor allem auch eine Strompreis-Dämpfung.
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BerlinIndustrieverbände und Gewerkschaften haben zum Auftakt der Koalitionsverhandlungen eine schnelle Reform des Energiemarkts und eine Strompreis-Dämpfung verlangt. „Im Hinblick auf die Umsetzung der Energiewende sind wir in großer Sorge“, schreiben der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), die Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände (BDA) sowie die Gewerkschaften IG Metall und IG BCE in einer gemeinsamen Erklärung am Mittwoch. Die neue Koalition müsse zudem dafür sorgen, dass der Investitionsstau gelöst und Netze, Offshore-Windparks aber auch konventionelle Kraftwerkskapazitäten geschaffen würden. Dafür müsse auch die Zuständigkeit für Energie in der Bundesregierung künftig gebündelt werden.

„Unternehmen und Verbraucher brauchen für die Zukunft verlässliche und bezahlbare Strompreise“, heißt es weiter. Eine enger am Markt orientierte Förderung der erneuerbaren Energien sei daher ebenso erforderlich wie eine Entlastung der Unternehmen im internationalen Wettbewerb. "Um dieses Ziel zu erreichen, muss auch eine Reduzierung der Stromsteuer erfolgen."

Dieser Punkt sowie ein eigenes Energieministerium sind auch Kernforderungen der SPD in der Energiepolitik. Für die Sozialdemokraten führt Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft die Energie-Verhandlungen. Ihr gegenüber sitzt Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU). Am Mittwochmittag treffen sich SPD und Union zu einer ersten großen Runde, um weitere organisatorische und personelle Fragen für die Koalitionsgespräche zu klären.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • man muss hier ganz deutlich klarstellen, das der Industrieverband eine äsekung der StrP92c//ompreise bevorzugt und durchsetzen möchte, jedoch ist hier das Argument Auszuwandern wenn sich nichts ändert an den Haaren herbeigezogen denn Sie gnießen bereits die gnazen Vorteile der sog. EEG(Kohle) - Umlage dass Sie nur unseren ehem. Wirtschaftsminister zu verdanken zu haben. Aber auch die Industrie sollte sich an der EEG Umlage Beteiligen statt den Genuss der Befreiungen nachzugehen vor allem wenn Sie selber EEG - StromimRahmen von PV - Anlagen Erzeugen 8derden Strommarkt enorm Schädigt) aber keine umlage dafür bezahlen. Die EEG Branche kämpft enorm mit den Arbeitsplätzen zu erhalten es sind nur ca. 130000 in Deutschland die von einem Ausstieg wie von der Industrie Geforderten Abschaffung dees EEG betroffen sind, man sollte hier ganz klar im Gegenzug eine gerechte Verteilung der EEG - Umlage jeder der Erneuerbare Energieen Erzeugt sollte auch dafür angemessen an der Umlage beteiligt werden und nicht immer mehr Befreiungen ausgesprochen werden, denn dann Steigt die Umlage immer mehr und Verdrängt den Mittelstand und kleinen vom Markt direkt, denn diese Betrieb sind am Export Deutscher Produkte beteiligt und nicht nur die Großen. Die Umlage nur auf die Kleinen Umzulegen ist eine besonders dreiste Angelegenheit die bis heute in Berlin keiner durchdacht hat, denn Umlage hätte sinken können wenn die Bereiungsgrenze nicht von 10 GWh/a auf 1 GWh/a von Herrn Rösler hherabgesetzt worden wäre, ausserdem sollte die Umlage auch gerecht Verteilt werden denn die kohle hat in meinen Augen mit Erneuerbaren Energien nichts zu tun.

    Wir müssen darauf achten das im Bereich der Erneuerbaren Energien auf überwiegend Speicherbare Energie gesetzt werden sollte und nicht Sonnenabhängige PV - Anlagen sonder Biomasse / Biogas, Wasser und Wind nur dann kann eine Positive Energiewende mit dem Gewünschten erfolg stattfinden.

  • Vielleicht müssen erst die Ersten in ihren Wohnungen erfrieren oder an mit Keimen belastetem, nicht abgekochten Wasser erkranken, damit auch die letzten Politiker kapieren, dass Strom ein essentielles Gut ist. Es handelt sich nicht im eine gewöhnliche Wahre, deren Preis man dem Markt oder kapitalistisch denkenden Machtmenschen überlassen kann.

  • Medien und Politiker haben den Menschen erzählt man könne einen Industriestaat mit Wind- und Solarstrom ohne nennenswerte Mehrkosten, ohne teuflische Atomstrahlen und ohne CO2 Weltuntergang versorgen. Diese ökoreligiöse Vision wird von sehr vielen Menschen in D inbrünstig geglaubt. Ganze Branchen leben davon. Keine Institution wagt zu widersprechen.

    Aktuell betragen die Kosten der "Energiewende" ca. 30 Mrd. €/Jahr (EEG - Einspeisevergütungen, Netzausbau, 1% KfW Darlehen, EKF Fonds,KWK - Vergütungen, Offshorehaftungsumlage). Man wird nicht umhin kommen die Kapazitätsbereitstellung durch moderne Grosskraftwerke zu vergüten, gut 10 Mrd. €/Jahr. Ohne Aenderungen können die Kosten einer an ökoreligiösen Visionen orintierten Stromversorgung in wenigen Jahren 60 Mrd. € jährlich erreichen.

    Bislang hatten Wirtschaftsvebände, Gewerkschaften und Politiker geschwiegen um nicht als Spassbremse, Klimaleugner, oder dergleichen ausgegrenzt zu werden. Mittlerweile ist die Situation soweit eskaliert, dass die Industrieverbände und Gewerkschaften vielerorts Existenzängste plagen und sie sich aus der Deckung trauen.

    Allerdings wird nach wie vor sehr um den Brei herum geredet. Keine öffentliche Person traut sich bislang die "Energiewende" und "Erneuerbare Energien" als solche in Frage zu stellen.

    Ich bin gespannt zu welchen Verrenkungen die Politiker und Verbandsfürsten fähig sind bis man zu der einfachen Erkenntnis gelangt, dass man einen Industriestaat nicht mit einer Stromversorgung entsprechend religiöser Visionen versorgen kann.

    Vandale

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