Energiebranche: Laufzeiten von 60 Jahren sind möglich – Trittin warnt vor Investitionsstopp
Streit um Kernkraftwerke spitzt sich zu

Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne) hat den Vorschlag von Unions-Wirtschaftsberater Heinrich von Pierer, Kernkraftwerke länger laufen zu lassen, als investitionsfeindlich kritisiert. Auf lange Sicht würden die Strompreise sogar steigen.

HB BERLIN. Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne) kritisiert den Vorschlag von Heinrich von Pierer, Kernkraftwerke länger laufen zu lassen, als investitionsfeindlich. Von Pierer ist wirtschaftspolitischer Berater der Union und Chef des Siemens-Aufsichtsrates. Der Umweltminister sagte, die Verlängerung der Laufzeiten nehme den Stromerzeugern den Anreiz, neue Kraftwerke zu bauen. Auf lange Sicht würden die Strompreise sogar steigen. Auch Politiker der Union bewerten von Pierers Vorschlag zurückhaltend.

Die Hoffnung, eine Laufzeitverlängerung werde zu sinkenden Strompreisen führen, sei unbegründet, vielmehr würden längere Laufzeiten die Marktmacht der vier großen Stromproduzenten Eon, RWE, EnBW und Vattenfall stärken: „Die vier Atomkraftwerksbetreiber könnten mit ihren längst abgeschriebenen Atomkraftwerken...

 
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